AlpenZukunft gestalten – AlpenGemeinden vernetzen

AlpenZukunft gestalten – AlpenGemeinden vernetzen


Das Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“ ist in Deutschland in den letzten Jahren stark gewachsen. Waren es 2004 noch 8 Mitgliedskommunen, so sind es mittlerweile 51. Die große Zahl der Mitglieder und deren räumliche Streuung über das gesamte bayerische Alpengebiet stellen das Netzwerk vor große organisatorische und fachliche Herausforderungen. Um unter diesen Rahmenbedingungen eine nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene aktiv und effektiv gestalten zu können, wurde das Projekt „AlpenZukunft gestalten – AlpenGemeinden vernetzen“ entwickelt.

Das Projekt verfolgt eine ganze Reihe von Zielen. In erster Linie geht es um die Förderung einer nachhaltigen Kommunalentwicklung in den deutschen Mitgliedsgemeinden und die Intensivierung des fachlichen Erfahrungs- und Informationsaustauschs. Zu diesem Zweck sollen lokale und regionale Akteure aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Privatwirtschaft in einem gemeinsamen Dialog-, Kommunikations- und Vernetzungsprozess mobilisiert werden.

Dazu organisiert und moderiert das Alpenforschungsinstitut Vollversammlungen, regionale Workshops und Exkursionen zu Best Practice-Beispielen nachhaltiger Entwicklung in den Mitgliedsgemeinden und führt eine intensive Vernetzungs- und Öffentlichkeitskampagne durch. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, innovative Tourismusangebote sowie nachhaltige Regional- und Kommunalentwicklung.
Förderer:
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Auftraggeber:
Markt Oberstaufen

Laufzeit:
2009-2010
Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen

Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen


Zusammen mit der CIPRA International und regionalen Organisationen hat das Alpenforschungsinstitut das Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" aufgebaut. Dessen Ziel ist die Umsetzung der Alpenkonvention und nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene, insbesondere durch Zusammenarbeit, Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Alpengemeinden.

Mittlerweile ist die "Allianz in den Alpen" von ursprünglich 27 Gründungsmitgliedern auf über 270 Gemeinden und Regionen aus allen sieben Alpenstaaten angewachsen. Allein im deutschen Alpenraum gibt es 51 Mitglieder, die sich vom Bodensee bis zum Berchtesgadener Land erstrecken.

Für die deutschen Netzwerkgemeinden und -regionen übernimmt das Alpenforschungsinstitut die nationale Betreuung und bildet die Schnittstelle zur internationalen Netzwerkebene. In diesem Rahmen hat das Alpenforschungsinstitut auch die Koordination und Vernetzung für die deutschen Aktivitäten im internationalen Projekt DYNALP 2 (2006-2009, gefördert von der Schweizer MAVA-Stiftung für Natur) übernommen. Auch das Nachfolgeprojekt dynAlp-climate wird in Deutschland vom AFI betreut.
Förderer:
Europäische Kommission, Generaldirektion XI (Umwelt), Brüssel

Auftraggeber:
Markt Oberstaufen; Allianz in den Alpen e.V.; Land Vorarlberg; Bay. Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen; Bay. Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Laufzeit:
1997- laufend
Entwicklungskonzept für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Entwicklungskonzept für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen


Das Entwicklungskonzept für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen soll die Grundlage für die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung der Lebens- und Wirtschaftsbedingungen der Region unter der Zugspitze liefern. Es soll eine Leitlinie zur Entwicklung und Durchführung von Projekten sein, die eine kontinuierliche und nachhaltige Zukunftsgestaltung im Landkreis ermöglichen.

Die Beschreibung der Ist-Situation, identifizierter Handlungsfelder und möglicher Handlungsoptionen behandelt die Themen, bei denen im Dialog mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern ein besonderer Handlungsbedarf identifiziert wurde. Das Alpenforschungsinstitut hat weitere Themen hinzugefügt, die sich aus der Analyse als wichtig und für die Zukunftsgestal-tung geeignet ergaben. Angeführte Handlungsfelder und Handlungsoptionen sollen zur Diskussion anregen.

Das Alpenforschungsinstitut erarbeitete die Analyse sowie Projektvorschläge in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Garmisch-Partenkirchen sowie den Wirtschafts- und Sozialpartnern im Landkreis. Der Entwurf ist hier auf der Internet-Seite des Landkreises Garmisch-Partenkirchen zum Download verfügbar.
Förderer:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Auftraggeber:
Landratsamt Garmisch-Partenkirchen

Laufzeit:
2008 - 2009
Naturpark Nagelfluhkette

Naturpark Nagelfluhkette


Insgesamt arbeiteten 13 Gemeinden, 6 auf deutscher und 7 auf österreichischer Seite, grenzübergreifend an der Planung und Umsetzung des Naturpark Nagelfluhkette. Projektschwerpunkte waren dabei Innovation, grenzüberschreitende Kooperation, Schwerpunktsetzung „Nachhaltiger Tourismus und umweltverträgliche Landwirtschaft auf der Basis einer attraktiven und ökologisch wertvollen Kulturlandschaft“, Erhaltung, Pflege und Entwicklung von wertvollen Lebensräumen als Grundlage der attraktiven Kulturlandschaft, partizipative und umsetzungsorientierte Naturpark-Entwicklungsplanung, Dauerhaftigkeit des Naturparks durch Verankerung in festen Strukturen.

Der INTERREG III A – Antrag „Naturpark Nagelfluhkette – Westliches Oberallgäu und Vorderer Bregenzer Wald“ wurde von der zuständigen Programmbehörde genehmigt. Im Vorfeld erstellte das Alpenforschungsinstitut ein naturschutzfachliches Gutachten und unterstützte zusammen mit dem Ökologie-Institut aus Bregenz die Gemeinden bei der Antragstellung.
Ebenfalls in Arbeitsgemeinschaft mit dem Österreichischen Ökologie-Institut führte das Alpenforschungsinsitut das grenzüberschreitende Projektmanagement durch und erstellte einen Pflege- und Entwicklungsplan für den Naturpark.
Förderer:
Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)

Programm:
INTERREG IIIA - Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein

Auftraggeber:
Markt Oberstaufen / Projektsteuerungsgruppe des Naturpark Nagelfluhkette

Laufzeit:
2005 - 2007
REGALP - Räumliche Entwicklung und Wandel der Kulturlandschaft im Alpenraum

REGALP - Räumliche Entwicklung und Wandel der Kulturlandschaft im Alpenraum


Das alpenweite Forschungsprojekt REGALP soll einen Beitrag zur Neuorientierung europäischer und nationaler Politiken im Sinne einer räumlich ausgewogenen und nachhaltigen Entwicklung leisten. Partner aus sechs Alpenländern untersuchen in einem inter- und transdisziplinären Ansatz die Zusammenhänge zwischen Politik, Regionalentwicklung und Kulturlandschaftswandel. Eine allgemeine Analyse aller Alpengemeinden und die Detailuntersuchung von sechs Modellregionen soll Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen räumlicher Entwicklung und Kulturlandschaftswandel liefern. Sechs Gemeinden des "Isarwinkels" im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stellen dabei die deutsche Modellregion. Die Rolle der Politik wird durch die Evaluation von ausgewählten Gesetzen und Instrumenten, die die Kulturlandschaft beeinflussen, aufgezeigt. Auf dieser Basis werden Landschaftsszenarien für das Jahr 2020 erstellt. Unter Einbeziehung der Erwartungen und Handlungsmöglichkeiten der lokalen Bevölkerung werden schließlich Vorschläge erarbeitet, wie europäische und nationale Politiken im Sinne einer nachhaltigen Kulturlandschaftsentwicklung verbessert werden können.
Förderer:
5. Forschungsrahmenprogramm (FRP)

Auftraggeber:
Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung, SDME 2/2, B-1049 Brüssel

Laufzeit:
2001 - 2004
Soziales Leitbild Außerfern

Soziales Leitbild Außerfern


Das Ziel des sozialen Leitbildes Außerfern lag im Schaffen eines für Entscheidungs- und Leistungsträger gleichermaßen verbindlichen Rahmens für die zukünftigen Aktivitäten im Sozialbereich. Es ging dabei insbesondere um:
- Bewusstseinsbildung bei Entscheidungs- und Leistungsträgern sowie bei der Bevölkerung. Hinschauen statt Wegschauen!
- Qualifizierung von Entscheidungs- und Leistungsträgern. Problembewusstsein und Erkennen von Zusammenhängen!
- Verständigung von Entscheidungs- und Leistungsträger und Betroffenen. Problemsituationen mit den Augen des jeweils anderen sehen!
- Stärkung der Problemlösungskompetenz einer ganzen Region. Eigenverantwortung, Zusammenarbeit und regionales Lernen! Motivation sich für die Region einzusetzen. Bürgergesellschaft!
- Identifikation mit der Region Außerfern. Selbstbewusstsein und Stolz auf gemeinsame Leistungen!

Das Alpenforschungsinstitut erstellte das soziale Leitbild sowie ein Maßnahmen- und Entwicklungskonzept für die Region Außerfern (Tirol/A) in den Themenfeldern Menschen mit Behinderung, Ältere Menschen, Alkohol, Drogen und psychisch Kranke, Integration ausländischer Mitmenschen sowie Kinder, Jugend und Familien im Rahmen eines moderierten Prozesses unter intensiver Einbeziehung der lokalen Akteure und der Bevölkerung (Arbeitskreise). Beteiligte Gemeinden: alle Gemeinden des Bezirks Reutte
Auftraggeber:
Verein Regionalentwicklung Außerfern

Laufzeit:
2004
Regionales Entwicklungskonzept Altusried - Oberallgäu

Regionales Entwicklungskonzept Altusried - Oberallgäu


Moderierter Leitbildprozess für den Landkreis Oberallgäu: Leitbild, Handlungsgrundsätze, Projektentwicklung und Umsetzungsvorbereitung. Moderation und Bestandsanalyse (in Zusammenarbeit mit Kohl & Partner, Villach (A)).

Aufbauend auf dem Leitlinienprozess wurde ein parallel laufender Ergänzungsprozess zum Aufbau einer lokalen Aktionsgruppe durchgeführt und ein regionales Entwicklungskonzept erstellt. Unter intensiver Bürgerbeteiligung wurde in fünf Sitzungsrunden und acht Arbeitsgruppen ein regionales Entwicklungskonzept für die fünf Teilgemeinden der Region Altusried ausgearbeitet und im Herbst 2002 im Bayerischen Leader+ Programm eingereicht. Dabei wurde das bestehende REK Altusried mit den Schwerpunktbereichen Kultur und Soziales integriert. Das REK wurde am 2.12.2004 durch den Lenkungsausschuss für die Förderung ausgewählt.
Förderer:
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)

Programm:
LEADER+

Auftraggeber:
Region Altusried - Oberallgäu

Laufzeit:
2003
Alpine Ski-WM 2009 Garmisch-Partenkirchen

Alpine Ski-WM 2009 Garmisch-Partenkirchen


Die Arbeiten des Alpenforschungsinstituts im Rahmen diese Projekts umfassen die Erstellung des FIS Umweltreports für die Bewerbung zur alpinen Ski-WM 2009, Umweltbeauftragter des Organisationskomitees, Moderation und Konfliktprävention zwischen Umweltverbänden, Verwaltung, Sportverbänden und Wirtschaftsunternehmen, Steuerung des Prozesses zur Erstellung eines gemeinschaftlich getragenen Umweltprogramms mit Ausrichtung auf eine nachhaltige positive Wirkung der WM für die erweiterte Region.

Das Ziel, eine alpine Ski Weltmeisterschaft ohne nachweisliche Beeinträchtigung von Umwelt und Natur durchzuführen und zugleich zu einer langfristigen positiven Entwicklung von lokaler Wirtschaft und Gesellschaft beizutragen, wird in Garmisch-Partenkirchen Realität. Die Eckpunkte einer nachhaltigen Ski-WM sind dabei:
- Umfassende Nutzung vorhandener Infrastruktur und umweltverträgliche Durchführung unvermeidbare Ausbaumaßnahmen
- Langfristige Nutzungskonzepte aller Anlagen für Winter und Sommer für Einheimische wie Gäste
- Ski-WM der kurzen Wege: Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmitteln zu den Wettkampfstätten, jederzeitige Möglichkeit der Anreise mit der Bahn
- Umweltmanagementtechniken nach EMAS als Rückgrat der Ski-WM mit Einsatz regionaler Produkte, Handwerks- und Dienstleistungen wo möglich
- Verdoppelung der Beherbergungsbetriebe mit Umweltauszeichnung mit dem Ziel, dort alle Mannschaften unterzubringen
Garmisch-Partenkirchen setzt damit die FIS Umweltleitlinien in idealtypischer Weise und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der sensiblen Gebirgsräume um.
Auftraggeber:
Markt Garmisch-Partenkirchen

Laufzeit:
2003
Zukunftsprogramm Gröden 2005

Zukunftsprogramm Gröden 2005


Das Grödnertal zählt mit zu den am höchsten entwickelten Tourismustalschaften der autonomen Provinz Bozen (I). Hinzu kommt ein florierendes Kunsthandwerk im Bereich des Holzschnitzens. Auf Grund der Anregung des Präsidenten, Dr. Werner Stuflesser der Europäischen Akademie Bozen wurde erstmals in Südtirol für eine ganze Talschaft ein Entwicklungsleitbild mit Umsetzungsprogramm erstellt. Das Alpenforschungsinstitut war im Rahmen des Projektes für die fachlich, konzeptionellen Arbeiten zuständig, während sich die Europäische Akademie (EURAC) für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort sowie den anschließenden Umsetzungprozess verantwortlich zeichnete.
Auftraggeber:
Grödnertalgemeinden (St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein)

Laufzeit:
1999 - 2001
Dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in besiedelten Bergökosystemen: Unternehmensorientierte Modellbeispiele und Umsetzungskonzepte im Alpen- und Voralpenraum für eine umweltgerechte Regionalpolitik - Teilprojekt Wirtschaft (1)

Dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in besiedelten Bergökosystemen: Unternehmensorientierte Modellbeispiele und Umsetzungskonzepte im Alpen- und Voralpenraum für eine umweltgerechte Regionalpolitik - Teilprojekt Wirtschaft (1)


Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes wurden in Schlüsselbranchen des Alpenraums erstmalig Umweltmanagementsysteme aufgebaut. Zu diesen Branchen zählen Bergbahnen, Käsereien oder Brauereien. Noch vor der Umsetzung der EG-Ökoauditverordnung wurden beispielsweise die folgenden Betriebe erfolgreich zertifiziert:
- Bayerische Zugspitzbahn Bergbahnen AG
- Wieninger Bräu, Teisendorf
- Auerbräu, Rosenheim
- Hochland Käsereien, Schongau
Förderer:
DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Laufzeit:
1994 - 1998
Dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in besiedelten Bergökosystemen: Unternehmensorientierte Modellbeispiele und Umsetzungskonzepte im Alpen- und Voralpenraum für eine umweltgerechte Regionalpolitik - Teilprojekt Wirtschaft (2)

Dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in besiedelten Bergökosystemen: Unternehmensorientierte Modellbeispiele und Umsetzungskonzepte im Alpen- und Voralpenraum für eine umweltgerechte Regionalpolitik - Teilprojekt Wirtschaft (2)


Einführung betrieblicher Umweltmanagementsysteme - Öko-Audit für Kommunen und Unternehmen

Es wurden verschiedene Pilotprojekte zur Einführung von betrieblichen Umweltmanagementsystemen gemäß EU-Öko-Audit-Verordnung oder ISO 14001 durchgeführt. Hier ein kurzer Überblick.

Betriebliche Umweltmanagementsysteme:
- Ökologisches Tagungshaus Linden GmbH, EG-Öko-Audit; 1998 - 1999
- ept-Peiting sowie ept-Buching, Elektrotechnik, Integration EG-Öko-Audit in Qualitätsmanagementsystem, 1998
- Rhöngold Molkerei Fricke, mittelständische Molkerei, EG-Öko-Audit gemeinsam mit Qualitätsmanagementsystem ISO 9001, 1996 - 1998
- Landschaftspflege-Agrarhöfe Kaltensundheim, landwirtschaftlicher Großbetrieb, EG-Öko-Audit gemeinsam mit Qualitätsmanagementsystem ISO 9001, 1996 - 1998
- Hochland, Käseverarbeitung, Integration EG-Öko-Audit in Qualitätsmanagementsystem, 1996-1997
- J.M. Gabler Saliter, Milchverarbeitung, Integration EG-Öko-Audit in Qualitätsmanagementsystem, 1996-1997
- Andechser Molkerei Scheitz, Milchverarbeitung, Integration EG-Öko-Audit in Qualitätsmanagementsystem, 1996-1997
- Bayerische Zugspitzbahn AG, Umweltmanagementsystem ISO 14.001, 1994 - 1997
- Privatbrauerei M.C. Wieninger, EG-Öko-Audit, 1994-1997
- Auer Bräu AG, Integration EG-Öko-Audit in Qualitätsmanagementsystem, 1995-1997
- Müllheizkraftwerk der Stadt Rosenheim, EG-Öko-Audit, 1994-1997

Kommunale Umweltmanagementsysteme:
- Stadt Isny: kommunales EG-Öko-Audit im Rathaus sowie in den kommunalen Einrichtungen Bauhof und Ortschaft Rohrdorf, 1997-1998
- Stadt Leutkirch: kommunales EG-Öko-Audit im Rathaus sowie in den kommunalen Einrichtungen Bauhof und Schulzentrum, 1997-1998
- Krankenhaus Isny, EG-Öko-Audit, 1997-1998
- Krankenhaus Leutkirch, EG-Öko-Audit, 1997-1998
Förderer:
DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Laufzeit:
1994 - 1998
Umweltpakt Südtirol - Machbarkeitsstudie

Umweltpakt Südtirol - Machbarkeitsstudie


Der Freistaat Bayern war mit dem ersten Umweltpakt die erste Europäische Region, die durch eine freiwillige Vereinbarung zwischen Staat und Wirtschaft Umweltpolitik ohne neue Gesetze konkret vorangebracht hat.
Dennoch ist es nicht selbstverständlich, dass sich dieses Modell 1:1 auf andere europäische Regionen übertragen lässt. Aus diesem Grund wurde das Alpenforschungsinstitut mit der Aufgabe betraut, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Übertragung von Bayern nach Südtirol zu prüfen. Zentrales Ziel sollte dabei wieder die Schaffung eines effizienten, auf die Südtiroler Wirtschaftsstruktur abgestimmten Konzeptes sein, das den betrieblichen Umweltschutz im organisatorischen und technischen Bereich unter der Einräumung von Verwaltungsvereinfachungen vorantreibt.
Laufzeit:
1997