Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E) - Erlebnis Grünes Band

Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E) - Erlebnis Grünes Band


Das Grüne Band – ein wertvoller Biotopverbund entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze – verbindet auf einer Länge von 1.393 km in einzigartiger Weise Naturschutz mit historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten und stellt somit ein ökologisches Denkmal der jüngeren deutschen Geschichte dar.

Im Rahmen des Fördertitels „Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben“ des Bundesumweltministeriums (BMU) wurde das Alpenforschungsinstitut für die Vorstudie mit der Entwicklung eines touristischen Leitbildes für das Grüne Band sowie für die Auswahl von Modellregionen beauftragt.

Das Alpenforschungsinstitut übernimmt im Rahmen des Hauptvorhabens die wissenschaftliche Betreuung des Projektes in Zusammenarbeit mit Viabono:
- Auswahl der drei Modellregionen (Elbe-Altmark, Harz, Thüringer-/Frankenwald)
- Durchführung von Produktentwicklungsworkshops
- Entwicklung modellhafter Produktentwicklungskonzepte für alle drei Modellregionen
- Konzeption von Seminaren
- Prüfung des touristischen Vermarktungspotenzials von Google-Earth in Bezug auf das Grüne Band und Klärung von kommerziellen und ökonomischen Fragestellungen, die mit der touristischen Vermarktung in Verbindung mit Google-Earth auftreten
- Schaffung technischer und organisatorischer Voraussetzungen für die Dachvermarktung
- Fachliche Begleitung bei der Markeneinführung sowie der Entwicklung der Wort-Bild-Marke und des CI-Konzeptes
- Konzeption einer Kommunikationsstrategie und eines Aktionsplans für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Erstellung eines zusammenfassenden Endberichts
Förderer:
Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Auftraggeber:
Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN); Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Laufzeit:
2005 - 2010
ClimAlpTour - Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus in den Alpen

ClimAlpTour - Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus in den Alpen


In diesem transnationalen Projekt partizipiert das Alpenforschungsinstitut als offizieller Projektpartner. Durch die Unterstützung und nationale Ko-Finanzierung der Gemeinde Grainau sollen für den Tourismus in der Zugspitzregion Strategien zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt werden.

Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Förderer:
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Programm:
Europäische Territorial Zusammenarbeit 2007-2013 (ETZ) - Alpenraumprogramm

Laufzeit:
2007 - 2011
ALPS MOBILITY II - Perlen der Alpen

ALPS MOBILITY II - Perlen der Alpen


Im Rahmen des Interreg IIIB-Projektes ALPS MOBILITY II fertigt das Alpenforschungsinstitut eine nationale Umsetzungsstudie für das touristische Produkt „Perlen der Alpen“ an und wirkt an der Fertigstellung der transnationalen Studie mit Marketingplan mit.

Ziel des Projekts Alps Mobility II ist es, den Verbraucher zur Nutzung umweltverträglicher, so genannter „sanfter“ Mobilität bei dessen touristischen Aktivitäten im Alpenraum zu ermuntern. Dadurch sollen die durch den touristischen Individualverkehr induzierten Schadstoff- und Geräuschemissionen im Alpenraum verringert werden. Nicht zuletzt aufgrund ihres bereits seit Jahren bestehenden Engagements im Bereich der Nachhaltigkeit hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in den vergangen Wochen die Orte Bad Hindelang, Fischen i.A., Oberstdorf und Oberstaufen im Landkreis Oberallgäu sowie Berchtesgaden und Bad Reichenhall im Landkreis Berchtesgadener Land als geeignete Pilotregionen ausgewählt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der nationalen Umsetzungsstudie durch das Alpenforschungsinstitut stand die Marschroute für die weiteren Aktivitäten der bayerischen Pilotorte fest. Die Angebotsentwicklung und der Schwerpunkt der Maßnahmen in den bayerischen Perlenorten konzentrierte sich auf die Verbesserung der umweltgerechten Mobilität des Gastes vor Ort sowie auf eine umweltgerechte An- und Abreise. Im Mittelpunkt stand dabei die Verknüpfung der touristischen Aktivitäten mit dem Mobilitätsangebot vor Ort.
Förderer:
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Programm:
INTERREG IIIB Alpenraumprogramm

Auftraggeber:
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Laufzeit:
2003 - 2006
Qualitätsoffensive Naturparke

Qualitätsoffensive Naturparke


In Kooperation mit Kontor 21 (Hamburg) entwicklete das Alpenforschungsinstitut für den Verband Deutscher Naturparke und das Bundesamt für Naturschutz Qualitätskriterien für Naturparke. Es wurde ein Kriterienkatalog erarbeitet und entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen fachlich begleitet.
Förderer:
Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Auftraggeber:
Verband Deutscher Naturparke e.V. (VDN)

Laufzeit:
2004 - 2005
Leitfaden zur Entwicklung von Naturerlebnisangeboten

Leitfaden zur Entwicklung von Naturerlebnisangeboten


Das Alpenforschungsinstitut erarbeitete in Kooperation mit Kontor 21 (Hamburg) für den Deutschen Tourismusverband DTV einen "Leitfaden Naturerlebnisprodukte". Dieses praxisorientierte Handbuch dient touristischen Leistungsträgern als Hilfestellung bei der Entwicklung und Vermarktung von Naturerlebnisangeboten. Kernstück des Projektes war die Konzeptionierung eines webbasierten Leitfadens, der je nach Benutzerprofil individuelle Hinweise und Verbesserungsvorschläge für die Angebotserstellung und Vermarktung liefert.
Weitere Informationen sowie den Leitfaden zum Downloaden finden Sie hier.
Programm:
Entwicklung und Vermarktung von Naturerlebnisangeboten

Auftraggeber:
Deutscher Tourismus Verband (DTV)

Laufzeit:
2004 - 2005
Destinationsentwicklung Alpenwelt Karwendel

Destinationsentwicklung Alpenwelt Karwendel


Der Destiantionsentwicklungsprozess zur Destination "Alpenwelt Karwendel" der drei Gemeinden des oberen Isartals, Krün, Mittenwald und Wallgau, wird vom Alpenforschungsinstitut moderiert und fachlich begleitet (www.alpenwelt-karwendel.de).
Programm:
Markenentwicklung für die Gemeinden des oberen Isartals

Auftraggeber:
Gemeinden Mittenwald, Krün, Wallgau

Laufzeit:
2002 - 2004
WELLVITAL in Bayern: Die neue bayerische Gesundheitsmarke

WELLVITAL in Bayern: Die neue bayerische Gesundheitsmarke


Mit der im Jahr 2000 eingerichteten Bayern Tourismus Marketing GmbH hat der Freistaat Bayern einen richtungsweisenden Schritt hin zu einer modernen Tourismusvermarktung vollzogen. Ein neues Gesamterscheinungsbild, die Bündelung der Aktivitäten in einzelnen Aktionsfeldern und die Entwicklung neuer, marktfähiger Produktlinien sind zwischenzeitlich Realität geworden (vgl. etwa www.bayern.by) Die erste Produktlinie war die bayerische Gesundheits- und Wellnessmarke WellVital in Bayern. Das Alpenforschungsinstitut ist von der Bayern Tourismus Marketing beauftragt zusammen mit dem Kooperationspartner KONTOR21 in Hamburg das Markenkonzept in den 51 Mitgliedsorten des Bayerischen Heilbäderverbandes vorzustellen. Zudem werden in ausgewählten Orten Tourismusforen (6 moderierte Sitzungen mit dem Abenteuer vor Ort) und Tourismustage durchgeführt. Diese haben zum Ziel, die Partner der BayTM weiter als Gesundheitsreisen mit typisch bayerischem Flair zu profilieren.
Auftraggeber:
Bayern Tourismus Marketing GmbH

Laufzeit:
2001 - 2003
VIABONO - Umsetzung eines Dachmarkenkonzeptes für Tourismusdienstleistungen in und aus Deutschland

VIABONO - Umsetzung eines Dachmarkenkonzeptes für Tourismusdienstleistungen in und aus Deutschland


Viabono vereinigt über 50 nationale und regionale Umweltzeichen im Deutschlandtourismus und bietet dem Verbraucher somit eine einfache, unverkennbare Orientierung. Zugleich wurde dieses Projekt so angelegt, dass nicht wieder ein Umweltsiegel sondern eine touristische Dachmarke entsteht. Diese signalisiert dem Verbraucher Natürlichkeit, Genuss und Qualität des emotionalen Produktes "Reisen". Durch anspruchsvolle Kriterienkataloge, die als Grundlage für die Lizenzvergabe dienen, wird zudem eine Vertrauensgarantie abgegeben.
Das Alpenforschungsinstitut ist in diesem Projekt für die vollständige fachliche Begleitung zuständig: Markenkonzept, Kriterienkataloge, Marketingmix, Aufbau der Trägerorganisation, Aufbau der Vermarktungs GmbH bis hin zum Lizenzierungssystem.
Auftraggeber:
Umweltbundesamt

Laufzeit:
2000 - 2001
Regional- und Destinationsentwicklung - Ammergauer Alpen

Regional- und Destinationsentwicklung - Ammergauer Alpen


Die sechs Gemeinden des oberen Ammertals kooperieren seit mehreren Jahren als Destination "Oberammergauer Land" im Tourismus. Die Passionsspiele 2000 mit über 450.000 Besuchern sollten als Motor für eine nachhaltige Regionalentwicklung genutzt werden. Dabei wurden sowohl regionale Kooperationsaspekte in den Bereichen Tourismus und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte als auch innerhalb der Gemeinde Oberammergau in den Bereichen Verkehr, Siedlungsplanung und betriebliches Umweltmanagement durchgeführt.
Als wichtige Ergebnisse des Projektes konnten erzielt werden:
- Regionalvermarktung Fleisch zusammen mit Metzgern und Wirten
- Entwicklung der Regionalmarke Ammergauer Alpen (www.ammergauer-alpen.de)
- Parkraumbewirtschaftungskonzept Oberammergau
- Ortsbusplanung Oberammergau
- Fortschreibung FNP mit LP Oberammergau

Herausragendes Ergebnis ist die Gründung einer Betriebsgenossenschaft für eine neue Schaukäserei am Standort des Kloster Ettal.

1998-2000 erstellte das Alpenforschungsinstitut ein Regionalentwicklungskonzept für die Ammergauer Alpen mit Vorstudie und Umsetzungsplan für eine Schaukäserei.
Bis 2001 wurde dann in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden eine regionale Vermarktungsorganisation entwickelt, Produktlinien festgelegt, die Markenentwicklung "Ammergauer Alpen" vorangetrieben sowie ein Umsetzungsmodell Destinationsentwicklung entwickelt.
Auftraggeber:
Gemeinden Oberammergau, Unterammergau, Ettal, Saulgrub, Bad Kohlgrub, Bad Bayersoien

Laufzeit:
1997 - 2001