Bestimmung der ökologischen Funktionen und der Wohlfahrtswirkungen der bäuerlichen Kulturlandschaft im bayerischen Alpenraum

Bestimmung der ökologischen Funktionen und der Wohlfahrtswirkungen der bäuerlichen Kulturlandschaft im bayerischen Alpenraum


Ökologische Leistungen und Wohlfahrtswirkungen, die die Berglandwirtschaft als positive externe Effekte produziert, besitzen als öffentliche Güter keinen Marktwert und können deshalb nur indirekt abgegolten werden. Der Angebotswert typischer bergbäuerlicher Kulturlandschaftselemente soll deshalb im Rahmen dieser Studie indirekt über den Nachfragewert ermittelt werden. Dabei kommt die Methodik des "Kontingenten Bewertungsansatzes" zur Anwendung, die mittels einer Befragung von Einheimischen und Touristen deren Zahlungsbereitschaft für die Elemente untersucht.
Auftraggeber:
Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten

Laufzeit:
2002 - 2004
EU-SAGRIALP - Nachhaltige Landwirtschaft in alpinen Regionen

EU-SAGRIALP - Nachhaltige Landwirtschaft in alpinen Regionen


Mit dem Vorhaben werden in einem interdisziplinären Forschungsansatz für die europäischen Berggebiete am Beispiel des Alpenraums wissenschaftliche Grundlagen für eine Verbesserung rechtlicher Instrumente der EU im Sinne einer stärkeren Berücksichtigung von Umweltbelangen in der Landwirtschaft erarbeitet. Dies erfolgt durch eine vergleichende Betrachtung zwischen den Alpenteilen von Mitgliedsstaaten der EU und Regionen der Schweiz.
Förderer:
Kommission der Europäischen Gemeinschaft

Laufzeit:
1998 - 2001
SUSTALP - Evaluation von Instrumenten der Europäischen Union hinsichtlich ihres Beitrags zur umweltgerechten Gestaltung der Landwirtschaft im Alpenraum

SUSTALP - Evaluation von Instrumenten der Europäischen Union hinsichtlich ihres Beitrags zur umweltgerechten Gestaltung der Landwirtschaft im Alpenraum


Das Projekt untersucht die Umwelteinflüsse von landwirtschaftspolitischen Maßnahmen. Durch diese Analyse der Auswirkungen soll eine neue Strategie der landwirtschaftlichen Politik gefunden werden.
Das Alpenforschungsinstitut evaluiert umweltrelevante EU-Agrarpolitikinstrumente im Alpenraum, unternimmt mit Hilfe von Betriebsbefragungen detaillierte Untersuchungen vor Ort und erstellt Empfehlungen zur Anpassung der untersuchten Instrumente.
Förderer:
4. Forschungsrahmenprogramm (FRP)

Laufzeit:
1997 - 1999
Dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in besiedelten Bergökosystemen: Unternehmensorientierte Modellbeispiele und Umsetzungskonzepte im Alpen- und Voralpenraum für eine umweltgerechte Regionalpolitik - Teilprojekt Landwirtschaft

Dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in besiedelten Bergökosystemen: Unternehmensorientierte Modellbeispiele und Umsetzungskonzepte im Alpen- und Voralpenraum für eine umweltgerechte Regionalpolitik - Teilprojekt Landwirtschaft


Der generelle Strukturwandel der Landwirtschaft verursacht insbesondere im Alpenraum erhebliche Probleme. Die ohnedies bei der Produktion durch die natürlichen Standortfaktoren, wie Klima oder extreme Hanglangen benachteiligten Bauern leiden in ganz besonderer Weise unter dem Verfall der Erzeugerpreise. Höhere Einkünfte lassen sich daher nur dann erzielen, wenn die erzeugten Produkte unmittelbar in der Region abgesetzt werden. Dies setzt den Aufbau von Regionalvermarktungsstrukturen voraus, an denen die Landwirte, die Verarbeiter und die Abnehmer zu beteiligen sind. Im südlichen Berchtesgadener Land wurde daher für die Fleischvermarktung eine Kooperation zwischen Landwirten, Metzgern und Wirten in Gang gebracht. Regionale Aktionswochen ermöglichten es Einheimischen wie auch den Gästen, sich von der besseren Qualität der Produkte zu überzeugen. Die aufgebauten Strukturen bestehen noch heute und garantieren den Beteiligten bessere Einkommen.
Förderer:
DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Laufzeit:
1994 - 1998
Erhaltung des Bergwaldes im Deutschen Alpenraum

Erhaltung des Bergwaldes im Deutschen Alpenraum


Hochwasserereignisse in Verbindung mit Murenabgängen ebenso wie Lawinenkatastrophen zeigen eindrücklich die Notwendigkeit eines intakten Bergwaldes auf. Nur die langfristige Erhaltung der Schutzfunktionen eines stabilen Bergwaldes im deutschen Alpenraum gewährleistet zugleich die Möglichkeit einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Alpen durch den Menschen. In keinem Raum treffen Nutzungsansprüche und Schutzerfordernisse so unmittelbar aufeinander wie im Gebirgsraum.
Einer der dauerhaften Konfliktpunkte besteht dabei im Bereich des Bergwaldes und der Jagd. Eine Studie arbeitet dieses Thema systematisch auf und stellt Lösungsansätze dar, die sowohl den Anforderungen der Waldbesitzer, des Staatsforstes als auch der Jäger gerecht werden.
Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie

Laufzeit:
1995 - 1996